Swiss German
Most beautiful language of the world!
My personal hobby since I came to the Zürich Valley has been to learn the local language. Naively I thought from the begging that I could get around with just classic high German, but it turns out if you speak that on the street you are as much of a local as somebody just speaking plain English. So, I embarked on a journey to learn Swiss German. Here I would like to capture what I have learned: what it takes to sound like true Swiss, or even like a ‘bünzli’. What that means and more follows. I love learning languages, but I never document my findings, but this time, I decided to make a change to keep at least some notes.
Since to learn Swiss German you need at least basic knowledge of German, I will continue here in German (the explanations will also make more sense that way). Los geht’s!
Schönste Sprache der Welt!
Was? Warum ist Schweizerdeutsch so schön? Ganz einfach, es hat extrem viel Emotion drin. Alles das offiziel ist wird ausgedrück in der Schweiz auf Schweizerhochdeutch. Wenn man aber über Schwiizerdüütch redet dann geht es um Mundart: keine Regulationen, man kann einfach ausdrücken was man in den Moment fühlt. Richtig und falsch gibt es nicht im gesprochere. Diese Zweiseitigkeit - einserseits schreibt man sehr offiziel aber redet dann ganz anders – heisst Diglossie. Das macht schwierig fürs Studium, wie spricht man korrekt wenn es keine rightige Weise gibt? Man muss einfach probieren!
Mein Ziel mit diesem Blog? Nachdem du es gelesen hast kannst du hoffentlich warum Schweizerdeutsch so interresant macht, und was macht es herausforderent um es zu lernen. Ich werde von euch hier auf mein Reise in Schweizerdeutsch begleitet! Ich notiere was macht Schweizerdeutsch besonders zum lernen und zu verstehen. Ich merke auch schon das Schweizerdeutsch als “cooler” als Hochdeutsch gesehen wird, es wird viel in Werbungen benutzt und wirkt irgendwie Nationalistisch. Man spürt schon dass die Schweizer stolz sind auf die Sprache. Und das motiviert mich noch weiter um es zu lernen!
❗Kleine Disclaimer: Es gibt nie nur eine Variante wie man sachen Sagen kann, aber diese Übersicht ist nicht erschopfend also ich gebe immer nur eine. Es ist wichtig zu verstehen das es gibt zwei Sachen die sich immer ändern: Ausprache und Schreibwise. Manchmal werden Wörten anders geschrieben und gleich ausgesprochen: “Ziit” oder “Zyt”, manchmal wird aber auf Schweizerdeutsch etwas ausgesprochen anders als auf Hochdeutsch “lustig” schreibt man aber spricht das wie “luschtig” aus. Man kann niemanden vertrauen! Alles is basiert auf Vibes, also man muss so diesen Blog auch sehen❗
Grundlagen
“Grüezi” allgemeine Begrüssung die muss man kennen. “Hoi” oder “Sali” ist auch sehr populär. Wenn man mehrere Leute begrüssen will, sagt man “miteinand” oder “zäme” (zusammen). Also “Hoi zäme”!
Wenn man “etwas” brauch in der Schweiz, dann ist es sicher “öppis”. Jemand wurde das sicher bereitstellen, oder “öpper” wie man hier sagen wurde. “Niemer” wird dann niemand. Schweizerdeutsch ist nicht ein bisschen schweirig, sondern “ez bizeli streng”. “Huere” ist ein verstankungswort die oft benutzt wird, aber gehort nicht echt zu offizielle Sprache. Es gibt extrem viele Worter, die komplett Schweiz-spezifisch sind… bisschen zu viel sogar. Darum hatte ich entschieden hier nicht viel Zeit mit Vokabular zu verbringen.
Vielfalt
Ich lebe jetzt in Zürich, also ich konzentriere mich auf den Dialekt aus Zurich, aka Züridüütsch, aber auch auf ganz algemeine Ausdrücke. Man ist bewusst das in der Schweiz auch Italienisch, Französich und Romanisch gesprochen wird. Was vielen aber weniger bekannt ist das jede Kanton, oder sogar jede Tal, hat sein eigenes dialekt. Man kann im Regel schnell herausfinden aus welchen Kanton eine komt, wenn man gute fragt, dafur wird Das Chochichästli-Orakel benutzt. Und das machen eigentlich echt viele Schweizer (un)bewusst: es wird mir oft gesagt dass “Mis Schwiizerdüütsch e chlii fake tönnt.” weil als ich lerne mische ich viele Dialekten durcheinander. Man erfahrt viel daruber im Sprachatlas, wo es Karten gibt und die zeigen genau wo es verschieden Grenzen gibt.
Schweizerdeutsche Mundart is nicht kodifiziert und darum etwicklet sich sehr schnell. Das heisst das z. B. Gen-Z redet ganz anders als Boomers. Darum ist es “mega” (junge Leute wurden das benutzen) wichtig um Schweizerdeutsch von jetzt zu lernen. Ein Buch von vor 20 Jahren ist nicht echt hilfreich. Das macht das lernen sehr interresant: man muss Schweizerdeutch erleben und es zu lernen.
Kontakt mit anderen Kulturen
Es gibt Italienisch, Französich und Romanisch. Mann wurde also erwarten dass es viel Einfluss gibt von anderen Sprachen. Und das ist auch tatsachlich so. In Zürich sagt man nicht danke, aber lieber “mersi”, und das zeigt etwas. Es gibt viele andere Franzozische Begriffe die werden benutzt, so wie Velo (Fahrrad), Trottoir (Gehsteig) oder Couver (Briefumschlag). Ich merke das im Sport englische Begriffe benutzt werden, e.g. Corner und nicht Eckball im Fussball. Viel interresanter ist aber als Worter im Sprache tiefer integriert sind. Wenn man fragt ob jemand etwas versteht dann wird gefragt “Checksts?”. Schweiz ist in dem Sinn sehr offen und adaptiert sich.
Grammatik
Regeln, die haben die Schweizer gerne, aber nicht in der Grammatik, da gibt viele verschieden Varianten.
Man benutzt fast kein Genitiv, aber es wird schon verstanden.
Pronomen
| Person | Nominativ |
|---|---|
| 1. singular | ich |
| 2. singular | du |
| 3. singular | er/sie/es |
| 1. plural | mir |
| 2. plural | ihr |
| 3. plural | sie |
In Nominativ bleibt es ungefähr gleich wie im Hochdeutschem. Man merkt aber relativ schnell: es wird mir (mer, mör) für erste Person plural oft benutzt! Ich hatte eine Weile gebraucht um das zu lernen, aber es funktioniert sehr und ist irgendwie viel einfacher!
Haben Und Sein
Diese zwei Verben sind mega wichtig (mega wird hier oft benutzt!) für so ungefähr jede indoeuropeische Sprache, also mal kurz schauen
| Person | Singular | Plural |
|---|---|---|
| 1. | bi | sind |
| 2. | bisch | sind |
| 3. | isch | sind |
| Person | Singular | Plural |
|---|---|---|
| 1. | han | händ |
| 2. | hesch | händ |
| 3. | hät | händ |
Bei manche Verben kombiniert man gern mit den Pronomen: “habe ich” wird zum “hani” and “macher wir das” wird zum “machemer”.
Modale Verben
Das wichtischte so dass man echt anfagen kann zu reden.
| Person | Singular | Plural |
|---|---|---|
| 1. | chan | chönd |
| 2. | chasch | chönd |
| 3. | cha | chönd |
| Person | Singular | Plural |
|---|---|---|
| 1. | mues | müend |
| 2. | muesch | müend |
| 3. | mues | müend |
Irregulare Verben
Kommen (cho)
Es git (geben)
Lassen (lah)
Mehr finden sie hier.
Vergangenheit
Präteritum steht uns leider nicht zum Verfügung, aber es hat Perfektum!
| Präsenz Hochdeutsch | Perfektum Hochdeutsch | Präsenz Schweizerdeutsch | Perfektum Schweizerdeutsch |
|---|---|---|---|
| sein | gewesen | sii | gsii |
| gehen | gegangen | go | ggange |
| geben | gegeben | gebe | gä |
| haben | gehabt | gebe | gha |
Zukunft
Schweizerdeutsch kennt kein Zukunft.
Podcast Dini Mundart
Verbverdoppelung.
Gibt es nicht, aber verbverdoppelung. Lala, komt, anfangen.
Frasen & Sprichworter
- Mir nimst wunder.
- Vo dem her
- Hopp de beze
Materialen & Referenzen
Ich bin e grossi Fan von Krashen’s Comprehensible Input hypothesis here
SRF isch goat.
Podcasts
- SRF Tagesgespräch
- SRF Input
- Die Sendung des Monats: Was mir fehlt ist Lubach, das beste das ich gefunden haben